Posted by on 15. September 2021

Nach dem Frost im April, der nur einen kleinen Teil der Weinberge betraf, haben sich die
Reben im Roussillon problemlos weiterentwickelt und vor allem einen guten „Ertrag“ an
Trauben geliefert.

Der Mehltau-Druck, der mit einer „feucht-warmen Atmosphäre“ am Ende des Frühlings und
zu Beginn des Sommers zusammenhängt, wurde eingedämmt. Die Monate Juli und August
waren durch die Tramontane geprägt, der sich zwar positiv auf den Gesundheitszustand
auswirkte, aber auch die Trockenheit dieses heißen Sommers ohne Regen verstärkte. Das
globale Wasserdefizit ist wichtig, da das Roussillon bisher 270 mm statt 550 mm in einem
entsprechenden Zeitraum erhalten hat.

Einige Rebsorten wie der Muscat d’Alexandrie sind vom Verrieseln betroffen.
Die Ernte im Roussillon begann in der zweiten Augustwoche.

Das Problem für die Winzer besteht daher derzeit darin, die Weinbereitung von Fall zu Fall
für jede Sorte zu steuern. Es gibt zwar Trauben, aber die Beeren sind klein, mit dicker Schale
und sehr geringem Saftertrag (wir sprechen von 150 kg oder sogar mehr, um 100 Liter zu
produzieren).

Positive Punkte für die Qualität:

  • die Reifung ist schnell,
  • mit gutem Säuregehalt (alkoholische und phenolische Reife liegen dicht beieinander),
  • niedriger Kaliumgehalt, was darauf hindeutet, dass der Säuregehalt gut erhalten bleibt.
    Negative Punkte:
  • Die Reifung beschleunigt sich und alle Rebsorten müssen jetzt geerntet werden.
  • Einige Brandherde sind auf der Agly- und der Côte Vermeille-Seite zu beklagen, die das
    Mengenpotenzial dieses Jahres weiter reduzieren, das sich den historisch niedrigen
    Produktionsmengen des Jahres 2019 annähern dürfte.
Posted in: News, Roussillon
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